Berichte

Verein Mentor, die Leselernhelfer e. V.

Vorstellung Verein Mentor, die Leselernhelfer e. V.

Am 07.09. fand bei den Lübecker Frauen und Sozialverbänden die erste Veranstaltung nach der pandemiebedingten Schließung des Seniorentreffs Koberg 11 statt.

 

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Frau Ulrich sprachen die anwesenden Mitglieder der Frauen und Sozialverbände über die von der Lübecker Verwaltung geplante Erhöhung des Eigenanteils der Pflegekosten in den städtischen Senioreneinrichtungen. Diese sollen um bis zu 33 % erhöht werden. Es bestand Einigkeit darüber, dass Versäumnisse der letzten Jahre nicht auf dem Rücken der älteren Menschen und deren Angehörigen ausgetragen werden dürfen.

 

Frau Ulrich wird in einer Pressemitteilung die Stadtverwaltung daran erinnern, dass nicht die Gewinnerzielung Zweck der städtischen Einrichtungen ist.

 

Im Anschluss an die rege Diskussion stellte sich der Verein Mentor, die Leselernhelfer e. V. vor. Die Vorsitzende, Frau Gabriele Schink, sprach über die Entstehung des Vereins und die Notwendigkeit des Lesens. Seit fast 15 Jahren sind mittlerweile 390 ehrenamtliche Mentoren an 51 Schulen aktiv und lesen mit Kindern altersgemäße Texte und wecken die Lust am Lesen.

 

Wie viele andere Vereine und Verbände leiden auch die Mentoren unter den momentanen Abstandsregeln. Vor der Pandemie haben die Ehrenamtlichen und die Kinder oder Jugendlichen gemeinsam in einem Buch gelesen, jetzt benötigt jeder sein eigenes Exemplar, um den Abstand zu wahren. Dadurch entstehen hohe Kosten für die Anschaffung weiterer Bücher. Auch sind noch nicht alle Schulen in der Lage, den Mentoren wieder den Platz in der Schule für die Leseunterstützung anzubieten. „Es ist eine enorme Anstrengung fürs Ehrenamt dies alles zu schultern und wir freuen uns über Unterstützung, sei es als Mentor oder in finanzieller Hinsicht, jede Hilfe ist willkommen“, so Frau Schink am Ende ihres sehr interessanten Vortrages.


Jahreshauptversammlung 2020

Die Lübecker Frauen- und Sozialverbände haben einstimmig gewählt:

 

Vorsitzende: Frau Gabriele Ulrich von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen

Vorsitzende: Frau Kristin Fechner von der Gemeindediakonie Lübeck e. V.

Kassenführerin: Christa Barde

Schriftführerin: Frau Luretta Kuhn

Beisitzerinnen sind: Frau Gajane Gotenova, Frau Hannelore, Wöhlk und Helga Lietzke

 

Es wurde auf der Jahreshauptversammlung beschlossen, dass wir uns dafür einsetzen, dass die Bürgerschaft, der Senat und die Ausschüsse paritätisch besetzt werden.

 

Wir kämpfen für einen engmaschigen, verlässlichen und kostengünstigen öffentlichen Nahverkehr. Die Lübecker Frauen- und Sozialverbände fordern die Verwaltung auf, bei der Digitalisierung die Menschen nicht zu benachteiligen, die nicht in der Lage sind, sich digital zu bewegen.


Montag, 03.02.2020

Frau Lietzke begrüßt um 17 Uhr die anwesenden Gäste und ganz besonders Herrn Hans Rathje Reimers, ehemaliger Förster im Waldhusener Forst, der sein Buch vorstellen wird.

 

Nun stellt Herr Reimers sein Buch vor. Es handelt von dem Waldbesitz der Lübecker Kirchen und Stiftungen. Wie ist die Waldentwicklung von der Tundra bis zum Buchenwald vor sich gegangen? Welche Besonderheiten haben die Wälder?

 

Im 13. Jahrhundert hat das Heiligen Geist Hospital angefangen, das Gut Falkenhusen zu betreiben, im Lauf der nächsten Jahre wurden 23 Dörfer aufgekauft und insgesamt waren dann ca. 8000 Hektar Land im Besitz der Stiftung.

Vieles davon ging im Laufe der Jahrhunderte durch Kriege, Reformationszeit und Kahlschlag verloren. Auch wurde im 19. Jahrhundert sehr viel verkauft, um das erzielte Geld zu investieren, dieses Geld wurde durch die Franzosen beschlagnahmt.

 

Heute verfügt die Stiftung noch über 3 Güter. Die Stiftung des Heiligen Geist Hospital hat durch die Bewirtschaftung der Forste etc. einen Grundstock an Vermögen aufgebaut, durch die derzeit herrschende Null Zinspolitik ist dies allerdings derart geschrumpft, so dass es der Stiftung finanziell nicht mehr sehr gut geht.

 

Herr Reimers berichtet auch, dass für den Bau der Lisa von Lübeck 800 Festmeter Eichenholz verbaut wurden, welches 250 Jahre benötigte, um zu der Größe zu wachsen, die es beim Fällen hatte.

 

Herr Reimers wurde im Landkreis Rendsburg geboren und als 2. Sohn der Familie, die einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Waldbesitz besaß, war es üblich, den Beruf des Försters zu ergreifen. Dies tat er auch und war sehr glücklich mit seiner Wahl.  1965 hat er den Waldhusener Forst übernommen und war dort 45 Jahre tätig. Im Laufe der Jahre hat er sich mit der Geschichte der Wälder rundum Lübeck beschäftigt und möchte jetzt noch die Jagd miteinbeziehen.

 

Im Anschluss an die Vorstellung bedankt sich Frau Lietzke bei Herrn Reimers und macht auf die am 02.03.2020 stattfindende Jahreshauptversammlung der Lübecker Frauen- und Sozialverbände aufmerksam.


Neujahrsempfang am 11.01.2020

Unsere Referentin: Dr. Cornelia Östreich
Unsere Referentin: Dr. Cornelia Östreich

1951 wurden die Lübecker Frauen- und Sozialverbände von 7 Frauen gegründet und Frau Lietzke stellt fest, dass noch viel getan werden muss, bis eine Gleichstellung hergestellt ist.

 

Die Lübecker Frauen- und Sozialverbände sind seit 69 Jahren politisch, kulturell und sozial tätig. In Lübeck wurde sich eingemischt und viel erreicht.

 

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