Berichte

Wellcome bei den Lübecker Frauen und Sozialverbänden

Wellcome bei den Lübecker Frauen und Sozialverbänden
Foto: © wellcome/Christoph Niemann

Am 15. August stellte sich der Verein „Wellcome“ im Seniorentreff den Frauen und Sozialverbänden vor.

 

Die Koordinatorin für Lübeck, Frau Annette Soppert, berichtete über die Anfänge und ihre Motivation, sich dort zu engagieren.

 

Wellcome bietet Eltern und Alleinerziehenden niedrigschwellige Unterstützung im ersten Lebensjahr des Kindes an. Ehrenamtliche Helferinnen begleiten zum Kinderarzt, kümmern sich um das Geschwisterkind, gehen mit dem Kind spazieren oder wachen über den Schlaf des Kindes, während Mama oder Papa sich ausruhen.

 

Ganz individuell verschaffen die Ehrenamtlichen kleine Auszeiten, damit wieder Kraft geschöpft werden kann.

 

Wellcome wurde 2002 in Hamburg gegründet und ist mittleiweile in 230 Städten vertreten.


Stadtführung durchs Seefahrerviertel

Stadtführung durch das Seefahrerviertel

Am 04.07.2022 haben sich einige Frauen der Lübecker Frauen- und Sozialverbände am Koberg zu einer Stadtführung getroffen.

 

Die Stadtführerin Anja Hagge hat uns durch das Seefahrerviertel geführt und uns die Geschichte der Straßen und Gebäude nahe gebracht. Es war sehr interessant und wir werden dies fortführen.


Veranstaltung zum Thema „Hilfe für die Ukraine“

Hilfe für die Ukraine Lübecker Frauen- und Sozialverbände

Am 09.05.2022 trafen sich die Lübecker Frauen und Sozialverbände zu einer Veranstaltung im Seniorentreff, Koberg 11. Als Gäste begrüßte Frau Ulrich Herrn Escher von der Tafel Lübeck und Pastor Pfeifer von der Marienkirche.

 

Im Anschluss an die Begrüßung berichtete Frau Ulrich über die Spendensammlung im Seniorentreff und die Übergabe der Spenden an die Lübecker Flüchtlingshilfe. Die Spenden wurden durch Pastor Pfeifer an ein Kinderheim in Danzig weitergeleitet. Dort werden Waisenkinder aus der Ukraine betreut und es besteht großer Bedarf an Unterstützung.

 

Herr Escher von der Tafel Lübeck stellte die Tafel Lübeck vor und berichtete von den Herausforderungen, die durch die stetig steigende Zahl der Bedürftigen und den steigenden Lebensmittelpreisen entstehen. Auch viele Vertriebene aus der Ukraine benötigen Unterstützung durch die Tafel. Die über 200 ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen arbeiten am Limit und die Vielzahl der Bedürftigen an den Ausgabestellen kann oft nur mit Mühe versorgt werden, da auch die Spenden der Supermärkte etc. geringer geworden sind.

 

Pastor Pfeifer engagiert sich ebenfalls ehrenamtlich für die Vertriebenen aus der Ukraine und berichtete über die Spendenaktion. Er hatte nicht mit einer so großen Hilfsbereitschaft der Bevölkerung gerechnet und es konnten mehr LKW nach Danzig fahren, als vorher geplant war. Das Kinderheim benötigt für die Versorgung der Waisenkinder viele Dinge wie z. B. Mobiliar, Kleidung, Schulbedarf etc. Die Spenden waren eine große Unterstützung und mittlerweile werden hauptsächlich Geldspenden benötigt, um Bedarfe wie Benzinkosten, Medikamente usw. direkt vor Ort decken zu können.

 

Im Anschluss an die sehr interessanten Berichte folgt eine rege Diskussion und alle sind sich einig, dass die Stadt bzw. Land/Bund mehr tun muss, um das Ehrenamt zu fördern und die Ehrenamtskarte attraktiver zu gestalten.


Hilfe für die Ukraine

Die Lübecker Frauen und Sozialverbände sind entsetzt über den Krieg in der Ukraine.

 

Einige der angeschlossenen Verbände engagieren sich vor Ort, wie z. B. das DRK, andere sind indirekt betroffen, weil viele Mitglieder aus der Ukraine kommen und Familienangehörige in Kiew oder Charkiw leben. Sie haben große Angst um ihre Angehörigen.

 

Im Internet haben wir einen Spendenaufruf für ein Waisenhaus in Danzig gelesen, welches ukrainische Kinder aufgenommen hat. Spontan wurde im Seniorentreff Geld gesammelt. Es konnten Windeln in jeder Größe, Schnuller, Tücher, Creme, Spieluhren für die kleinen und jede Menge Schulbedarf für die großen Kinder gekauft werden. Dies haben wir zur Flüchtlingshilfe gebracht, von dort ging es mit vielen weiteren Spenden per LKW nach Polen. Die Hilfsbereitschaft in Lübeck ist wieder einmal unglaublich. Ob durch Geld- und Sachspenden oder durch aktive Hilfe beim Sortieren der Spenden.

 

Die Spendendose steht weiterhin im Senioren-Treff und wir werden sicher bald eine Geldspende einzahlen können, wie wir es auch bei der Flutkatastrophe im Ahrtal getan haben.

Hilfe für die Ukraine Lübecker Frauen- und Sozialverbände
Hilfe für die Ukraine Lübecker Frauen- und Sozialverbände